Kurt Vile

ca. < 1 Minute

99 BPM
Kurt Vile

Philadelphia´s been Good to Me 

Kurt Vile wür­digt mit sei­nem selbst pro­du­zier­ten, zehn­ten Album Philadelphia’s Been Good to Me“ seine Hei­mat­stadt und belässt eigent­lich alles beim Alten. Über­ra­schun­gen sucht man hier ver­geb­lich: Die Gitar­ren schlur­fen gewohnt läs­sig durch die Songs, die Melo­dien wir­ken wie im Vor­bei­ge­hen ein­ge­fan­gen, und Vile mimt ein­mal mehr den völ­lig ent­spann­ten Beob­ach­ter des All­tags. Mir hat das immer schon an ihm gefal­len – und es funk­tio­niert auch wei­ter­hin: die­ses warme, leicht ver­peilte, melan­cho­li­sche und gleich­zei­tig tröst­li­che. Stü­cke wie Chance to Bleed“ oder 99th Song“ zei­gen, dass Vile seine Stär­ken inzwi­schen so selbst­ver­ständ­lich aus­spielt, dass selbst kleine Varia­tio­nen genü­gen, um hän­gen zu blei­ben. Das Album mar­kiert ein wei­te­res Kapi­tel in einem Werk, das seit Jah­ren bemer­kens­wert kon­stant auf hohem Niveau funk­tio­niert. Wer Kurt Vile liebt, wird auch die­ses Album lieben.

Label: Verve/​Universal
Ver­öf­fent­licht: 29. Mai 2026
Genre: Psy­che­de­lic, Folk, Indie-Rock


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