Pigeon

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Outtanational

Ein wil­des, über­dreh­tes Album: Punk, Afro­beats, Funk, Hip­Hop und Noise wer­den hier so selbst­ver­ständ­lich inein­an­der­ge­wor­fen, dass man sich dem Sog irgend­wann kaum noch ent­zie­hen kann – jeden­falls geht es mir so. Im Zen­trum steht die Frage nach Hei­mat, sowohl phy­sisch als auch spi­ri­tu­ell. Kein Wun­der: Denn ent­stan­den ist das Album mit­ten im Pro­zess der bri­ti­schen Ein­bür­ge­rung des aus Gui­nea stam­men­den Sän­gers Falle Nioke, was den Songs zusätz­li­che Dring­lich­keit ver­leiht. Beson­ders deut­lich wird dies bei Black James Dean“ – einem düs­te­ren Beat- und Bass-Track zwi­schen Punk, Garage und Shoe­gaze, über dem man­tra­ar­tig die Zeile I am the black James Dean, put me on your TV screen“ kreist. Ein Song über Migra­tion, Iden­ti­tät und die Suche nach Zukunft. Von die­ser Band wird man sicher noch mehr hören.

Label: Mem­phis Indus­tries
Ver­öf­fent­licht: 1. Mai 2026
Genre: Post-Punk, Afro-Funk


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